Low Cost Geocaching: Software

3. Software

Jetze bestehn natürlich nurnoch die Frage, wie ich auf mein günstiges System die nötigen Daten bekomme.
In diesem Abschnitt geht es aber weniger um die pekuniäre Seite des ganzen, sondern darum, was sich im echten Leben als nützlich erwiesen hat.

3.1 Cachewolf

Zunächst möchte ich den Cachewolf anführen. Dieses Programm ermöglicht es komfortabel Caches zu verwalten und in alle möglichen Formate zu exportieren – also nicht nur etwas für Handy-Cacher, sondern auch für Besitzer aller anderen Systeme.

Funktionsumfang:

-Caches importieren per PocketQueries oder per Download von geocaching.com und opencaching.de
-Export nach GPX,LOC,Garmin und noch ca 10 andere Formate
-Filter nach Art des Caches, Entfernung zu Heimatkoordinaten, D/T-Wertung, Status, Größe …
-Aktualiserung der Daten per Download
-Radaransicht mit optinalem Kartenhintergrund
-Erstellung einer Cachetour
-Anlegen eines Found-Profils mit Generierung einer Statistik über den Statwolf
und bestimmt noch 100 Funktionen mehr die ich vergessen habe.

3.2 Greasemonkey

Ich denk darüber brauche ich nicht viel zu sagen…wer regelmäßig in Blogs unterwegs ist wird schon ausgiebig über die Skripte gelesen haben und allen anderen möchte ich einfach Google an’s Herz legen.

Bei uns sind zur Zeit folgende Skripte aktiv und haben sich als nützlich herausgestellt:

-GC-Tour
-GC Bag-o-Tricks
-GC Google Directions
-Pimp my Geocaching.com.2
-GCBBCode
-MyGeoPlace
-OSMify

3.3 CaAlARo

CaAlARo ermöglicht es anhand einer gegebenen Route, die man sich zum Beispiel über Google Earth oder Google Maps besorgt, Caches in gewünschtem Abstand zur Route zu erhalten.
Dabei lässt sich sowohl der Abstand, als auch die Typen der Caches vorher einstellen.

3.4 Trekbuddy

Unsere Wahl wenn es darum geht das Handy zum Cachen zu nutzen ist Trekbuddy. Trekbuddy läuft auf nahezu allen Handy die entweder ein GPSr an Bord haben oder über Bluetooth verfügen.
Es bietet eine Kartendarstellung oder Navigation in Kompassansicht und verfügt über viele kleine Funktionen, die das Cachen leichter machen. So kann man die Wegpunkte nach Entfernung sortieren oder zur besseren Übersicht alle auf der Karte anzeigen lassen.
Es unterstützt Atlanten in mehreren Zoomstufen und kann nebenbei auch noch als Tracker benutzt werden.

Da das Programm sehr umfangreich, aber dennoch intuitiv bedienbar ist möchte ich euch bei Interesse das oben verlinkte WIKI an’s Herz legen – das würde sonst hier den Rahmen sprengen

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Die ersten 100 sind geschafft – ein Rückblick

IMG_5713 (WinCE)

Unser 100. Cache

Die ersten 100 Caches sind also geschafft.

Zuerst einmal ein wenig Statistik:

-Wir haben dafür 192 Tage gebraucht, davon waren es 62 Cachetage
-davon waren es (leider) 66% Mikros und was ein Large ist wissen wir bis heute noch nicht
-86% waren Gelände 1,0 und 1,5 – klar wenn man meist mit Kinderwagen unterwegs ist
-es waren 76 Tradis – irgendwie gefallen die einfach besser als Kilometerlange Multis die nur daraus bestehen Bänke, Bäume, Löcher und allerlei anderen Kram zu zählen
-die Aussicht: 200 Caches am3.12.2009 – ich denke das geht diesmal schneller…es ist wärmer und man weiß langsam doch wie alles so läuft.

Fazit:

Wir sind infiziert (vorallem ich)!
Natürlich werden wir weiter machen und uns den Spaß nicht von kleinen „Dosen“ an schlimmen Lokations verderben lassen.
Wir freuen uns einfach auf die wenigen Highlights, über nette Logs in unseren eigenen Caches, schön anzuschauende Coins und den ein oder anderen Kontakt mit anderen Cachern – auch wenn das doch schon sehr selten vorkommt.

P.S. Unser Profil inkl. kleiner Statistik findet sich hier

Low Cost Geocaching: Hardware

2. Die Hardware

Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie man unterwegs günstig mit Koordinaten versorgt wird.
Methoden wie das Raussuchen per Googel Earth oder das Ausdrucken von Karten lass ich einfach mal weg,
das bereitet keine große Freude…

2.1 Die Möglichkeiten

2.1.1 Günstiger GPSr

Man kann sich vor allem für den Anfang ein günstiges Gerät der bekannten Hersteller zulegen.
Als Beispiel führe ich mal das Etrex H von Garmin an.

Kosten: ca. 80 Euro
Anzeige: 64×128 Pixel in Graustufen
Navigation: per Pfeil, keine Karten
Stromversorgung: 2 AA Batterien
Outdoortauglichkeit: wasserdicht
Wegpunkte: 500

Vorteile:
-es ist wasserdicht und somit ideal um bei Regen und in matschigen Ecken unterwegs zu sein
-durch die handelsüblichen Batterien quasi unbegrenzt lange Touren möglich
-relativ günstig

Nachteile:
-keine Kartennavigation möglich
-keine weiteren Anwendungsmöglichkeiten und Erweiterungen
-benötigtes Kabel oft nicht im Lieferumfang
-relativ auffällig – wer hat schon einen gelben Klotz um den Hals hängen wenn er spazieren geht?!

2.1.2 Handy mit integriertem GPS-Empfänger

Einige neuere Handys haben schon von Haus aus einen GPS-Empfänger integriert. Man kann also, sofern man denn ein solches Modell besitzt, sofort loslegen ohne weitere Anschaffungen zu tätigen.

Kosten: keine bis hohe Kosten
Anzeige: unterschiedliche Auflösungen in Farbe
Navigation: per Pfeil, mit Karten, mit Sprachausgabe (je nach Software)
Stromversorgung: proprietärer Akku
Outdoortauglichkeit: bedingt, da nicht wasserdicht
Wegpunkte: je nach Software, unbegrenzt theoretisch möglich

Vorteile:
-keine zusätzlichen Kosten
-mehrfach verwendbar und erweiterbar (Programme um Kodierungen zu lösen, Rechner, Online-Zugriff…)
-sehr unauffällig
-Navigation mit Hilfe von Karten

Nachteile:
-nicht wasserdicht, es ist bei Regen und im Gelände also Vorsicht geboten
-realtiv kurze Akkulaufzeit
-sollte kein passendes Gerät vorhanden sein ergiben sich hohe Anschaffungskosten
-Displaygröße oft nicht optimal

2.1.3 Handy mit externem GPS-Empfänger

Wenn man ein halbwegs neues Handy besitzt (ca. ab 2002) so hat dieses meist Bluetooth integriert.
Mit Hilfe dieser Funktion kann man ohne große Schwierigkeiten einen externen GPS-Empfänger koppeln.

Dieser Empfänger hat einen Akku integriert, den man meist per USB oder mitgeliefertem Netzteil laden muss.
Die Akkulaufzeiten liegen jedoch meist bei mehr als 12 Stunden, sodass auch einer langen Tour nichts im Weg stehen sollte.
Kosten: ca. 20-30 Euro
Anzeige: je nach Modell, meist in Farbe
Navigation: per Pfeil, mit Hilfe von Karten
Stromversorgung: proprietärer Akku
Outdoortauglichkeit: bedingt, da nicht waserdicht (Handy)
Wegpunkte: je nach Software, unbegrenzt theoretisch möglich

Vorteile:
-geringe Kosten
-mehrfach verwendbar und erweiterbar (Programme um Kodierungen zu lösen, Rechner, Online-Zugriff…)
-sehr unauffällig
-Navigation mit Hilfe von Karten

Nachteile:
-nicht wasserdicht, es ist bei Regen und im Gelände also Vorsicht geboten
-realtiv kurze Akkulaufzeit
-man muss 2 Geräte mitführen
-Displaygröße oft nicht optimal

2.2 Fazit

Man muss nicht viel Geld ausgeben! Mit einer kleinen Investition kann man also anfangen ohne Angst haben zu müssen viel Geld aus dem Fenster zu werfen.
Je nach Anspruch muss man aber selbst für sich entscheiden, ob man ein vollkommen outdoortaugliches Gerät möchte, dass allerdings Einschränkungen im Navigationskomfort mit sich bringt, oder doch lieber das komfortable Handy, dass man sowieso immer bei sich trägt. In diesem Fall allerdings sollte man nicht bei strömendem Regen ohne Vorbereitungen aus dem Haus gehen.

Persönliche Meinung:

Ich hatte noch kein echtes GPS in der Hand – und es fehlt mir nicht.
Ich bin mittels Handy und externem Empfänger unterwegs und kann nach 100 Caches sagen, dass ich auch die nächsten 100 mit dieser Kombination angehen werde.
Vorallem die Navigation per Karte hat mir sehr gefallen und oft unnötige Wege erspart. Ist man mit Rollstuhl oder Kinderwagen unterwegs lernt man es schnell schätzen, wenn man Treppen und böse Abhänge umgehen kann.
Natürlich muss man immer ein wenig Aufpassen mit Dreck und Feuchtigkeit, aber da der Empfänger auch in den tiefsten Hosentaschen noch ausgezeichneten Empfang hat muss man nur auf ei Gerät achten, dass man gegebenenfalls wasserdicht verpacken kann.
Ebenfalls gut gefallen hat mir die Möglichkeit direkt am gleichen Gerät Kodierungen zu lösen, meine Datenbank dabei zu haben, einen TJ zu ziehen oder einfach nur die integrierte Tarnung als telefonierender Mensch überzeugend zu nutzen…

Low Cost Geocaching: Einführung

1. Einführung

In unregelmäßigen Abständen werde ich ein paar Gedanken und Tips rund um die Thematik des Geldes in Bezug auf’s Caches niederschreiben.

Der Grund der ganzen Aktion?

Nicht jeder der über’s Cachen stolpert oder von Anderen damit infiziert wird hat mal schnell einen großen Haufen Geld über für die Anschaffung von GPSr&Co.
Es muss also auch eine Alternative geben, die es Gruppen mit chronisch klammem Budget ( die Mehrzahl der Schüler und Studenten zum Beispiel) ermöglicht dennoch ein solches Hobby zu ergreifen.

Was kann man erwarten?

Ich werde sowohl auf die möglichen Alternativen in Sachen Hardware eingehen, als auch ein paar nützliche Dinge aus dem Bereich der Software kurz beschreiben. Es kann also durchaus sein, dass der ein oder andere „Altcacher“ auch noch etwas lernen kann – in diesem Sinne: Viel Spaß beim warten und lesen.

Cache-Empfehlung: Camouflage

Camouflage

Ort: Mainz

Meine Meinung: 3/1,5 er Tradi mit wirklich netter Umsetzung des Titels. Hier kann man sich je nach Kreativität schon ganz schon einen Wolf suchen…

Jetz ist das Ende nahe…

Hat mal jemand eine Nierenschale für mich? Ich könnte speien….

Zitat:

Location: Rheinland-Pfalz, Germany
Cannon_82 found Pegeluhr Mainz (Traditional Cache) at 5/17/2009
Log Date: 5/17/2009
THX

Zitat Ende.

47 gefundene Caches und keine Zeit/Lust/Intelligenz mehr als 3(!!!!!!) Zeichen zu hinterlassen…