Projekt Rheinradweg – USB-Geräte effektiv mit dem Nabendynamo laden

So, wie versprochen gibt es noch eine zweite Version des USB-Laders. Diesmal ist der Aufwand bzw. die Kosten ein wenig höher (keine Sorge, billig ist es trotzdem noch), dafür gibt es aber auch einen Wirkungsgrad von ~80% über das gesamte Spektrum der möglichen Eingangsspannungen.

Basis der Schaltung ist der TI2575-5 , ein 5 Volt Festspannungsschaltregler im TO220-5 Gehäuse. Den Regler gibt es in einer 1A und einer 3A Version. Da die kleinere Version für meine Zwecke ausrecht ist diese verbaut, die beiden Versionen sind aber pinkompatibel.

Das Layout ist einseitig gehalten, zur Platzreduzierung sind allerdings auch SMD-Komponenten verbaut.

Das Layout ist mit 600dpi exportiert, beim Ausdrucken alsodarauf achten, damit nachher auch die Abmessungen auf der Platine stimmen!

Fragen dürft ihr gerne in den Kommentaren äußern, ich versuche dann so schnell wie möglich weiter zu helfen

Nachtrag vom 4.7.2011: Gerade ist die Elektronik an’s Rad gewandert und durfte gleich mal das Oregon versorgen. Erstaunliches Ergebnis: Das Oregon schaltet ab einer Geschwindigkeit von etwa 7,5km/h auf externe Versorgung um – ich denke das ist ganz brauchbar.

Nachtrag vom 5.7.2011: Auf der abendlichen Runde das Handy angesteckt. Die Elektronik wird trotz sommerlicher Außentemperatur auch nach längerer flotter fahrt nur angenehm lauwarm und ich bin mir nun sicher, dass ich mir um einen Kühlkörper keine Gedanken machen muss. Lediglich in Kombination mit der Beleuchtung scheint es „Probleme“ zu geben.

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Projekt Rheinradweg – USB-Geräte über den Dynamo laden

Gestern fiel mir ein, dass ich ja unterwegs auch irgendwie meinen mobilen Fernsprecher aufladen muss. Da das gute Stück recht neu ist hält der Akku auch keine 2 Wochen mehr durch, sondern, wie es sich für ein modernes Gerät gehört, ist schon nach einem Tag nicht mehr viel über.

Da ich unterwegs nicht weiß wann ich eine Steckdose zur Verfügung habe lag natürlich die Idee nahe sich seinen Strom selbst zu erzeugen und über eine passende Schaltung das Handy zu laden.

So, genug

der Vorrede, jetzt erstmal zwei Bilder.

Damit man eine Vorstellung von den Größenverhältnissen bekommt:

Die Platine hat die Maße 3,8cm x 2,7cm – die Höhe hängt vom verwendeten Kühlkörper ab.

Die Schaltung ist relativ simpel, ist es im Grunde nur ein linearer Spannungsregler mit ein wenig Schutzbeschaltung bzw. Glättungskondensatoren – diese Einfachheit erkauft man sich mit einem denkbar schlechten Wirkungsgrad und der Notwendigkeit eines Kühlkörpers. Falls die Teile vom Lieferanten aber früh genug eintreffen wird es auch noch eine Version mit Schaltregler geben.

Sollte sich jemand die Schaltung nachbauen wollen, dann kann das jeder gerne tun, die Bauteilwerte finden sich im oben gezeigten Schaltplan und ein PDF mit meinem Layout zum ausdrucken (und vllt. mittels Toner-Tranfer weiterbearbeiten) gibt es hier.

Nachtrag vom 9. Juni 2011:

Die versprochene Version mit deutlich besserem Wirkungsgrad ist in Arbeit. Die Platine ist schon fertig, die erste Hälfte der Teile ist da und der Rest der Teile sollte in den nächsten Tagen beim lokalen „großen C“ eintreffen.

Groundspeak sperrt Reviewer aus…

Da ich mich wunderte, dass ein am 11.1. gelegter Cache immer noch nicht freigeschaltet wurde, obwohl meine 12 bisherigen Caches alle innerhalb von wenigen Minuten bis 3 Stunden reviewed wurden, habe ich nach den neuesten Caches in Rheinland-Pfalz gesucht: Einige am 12.1. und ein Letterbox am 13. seit dem Zeitpunkt herrscht quasi Veröffentlichungsstille

Woran liegt es?

Ein Post im grünen Forum brachte dann folgende Twittermeldung zutage:

Twitter: reviewer2 hat geschrieben:
Neuer Groundspeak-Look hat zur Folge, daß einige Reviewer-Tools nicht mehr arbeiten und bis zur Behebung der Fehler kaum noch reviewed wird.

Schon scharf, dass Groundspeak nicht nur auf Rücksichtnahme bezüglich Drittanbietertools und Statistikseiten verzichtet, sondern seine eigenen Reviewer von der „Arbeit“ abhält